Was Social-Media-Nutzer über ihr Privatleben verraten

  • Forscher in England haben analysiert, wie sich aus Metadaten, die Nutzer auf Twitter hinterlassen, deren Leben rekonstruieren lässt.
  • Es geht nicht um die Inhalte der Tweets: Metadaten sind Informationen wie Zeit und Ort des Posts, Links, Hashtags oder Retweets.
  • Nutzer befüllen demnach „144 obskure Datenfelder“, ohne es zu merken.
  • Erkenntnis der Forscher: „Wir konnten anhand der Metadaten jeden von 10’000 Nutzern mit einer Genauigkeit von 96,7 Prozent identifizieren.“

Aufgewertet

Die DSGVO bringt den Bürgern neue Rechte

Die Verbraucher sind die großen Gewinner des neuen europäischen Datenschutzes. Er stärkt ihre Rechte – auch durch neue Regelungen – und vereinheitlicht die Gesetzgebung im europäischen Binnenmarkt.

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Die notwendige Zumutung Datenschutz

Bevor die Datenschutz-Grundverordnung wirksam wurde, gab es noch einmal eine heftige Debatte und jede Menge Klagen über die neuen Pflichten. Das geht am Thema vorbei, analysiert der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar.

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Volkszählungsurteil

Eingriffe in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung nur auf der Grundlage eines Gesetzes, das auch dem Datenschutz Rechnung trägt (Volkszählungsurteil)

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Zitat aus dem Volkszählungsurteil:

(1) Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gibt dem Bürger das Recht, grundsätzlich selbst darüber zu bestimmen, welche seiner persönlichen Daten er preisgeben möchte. Schon mit der Formulierung „grundsätzlich“ wird deutlich, dass es persönliche Daten geben kann, über deren Freigabe der Einzelne nicht selbst entscheiden kann. Der Einzelne muss in erster Linie davor geschützt werden, dass seine persönlichen Daten unbegrenzt „erhoben, gespeichert, verwendet und weitergegeben werden“. Dabei stellt das BVerfG klar, dass eine Abgrenzung im Vorhinein, welche Daten zu schützen sind und welche der Einzelne freigeben muss, nicht möglich ist. Es kommt immer auf den Einzelfall an, denn auch Daten, die für sich genommen als belanglos beurteilt werden, können in anderen Zusammenhängen bedeutsam werden. So hat das BVerfG ausgeführt, dass „unter den Bedingungen der automatischen Datenverarbeitung es insoweit kein belangloses Datum mehr gibt“.

https://www.bfdi.bund.de/…/…VolkszaehlungsUrteil.html

Tracking von Schulkindern

Auch die neue Version der Tracking-Software für Kinder im Straßenverkehr sei problematisch, meint Digitalcourage. Der Hersteller der Software wirft den Aktivisten „reißerische Falschaussagen“ vor.

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