Informationen zur DSGVO

Hilfen für Vereine, kleine Unternehmen und Selbständige

unter https://www.dsgvo-verstehen-bayern.de/  hat das StMI Informationen zur Datenschutzgrundverordnung – Hilfen für Vereine, kleine Unternehmen und Selbständige – zusammengestellt.

Für die Fördervereine der Schulen, die rechtlich selbständig sind, bietet die Rubrik „Hilfen für Verein“ eine gute Hilfestellung.

Was Social-Media-Nutzer über ihr Privatleben verraten

  • Forscher in England haben analysiert, wie sich aus Metadaten, die Nutzer auf Twitter hinterlassen, deren Leben rekonstruieren lässt.
  • Es geht nicht um die Inhalte der Tweets: Metadaten sind Informationen wie Zeit und Ort des Posts, Links, Hashtags oder Retweets.
  • Nutzer befüllen demnach „144 obskure Datenfelder“, ohne es zu merken.
  • Erkenntnis der Forscher: „Wir konnten anhand der Metadaten jeden von 10’000 Nutzern mit einer Genauigkeit von 96,7 Prozent identifizieren.“

Volkszählungsurteil

Eingriffe in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung nur auf der Grundlage eines Gesetzes, das auch dem Datenschutz Rechnung trägt (Volkszählungsurteil)

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Zitat aus dem Volkszählungsurteil:

(1) Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gibt dem Bürger das Recht, grundsätzlich selbst darüber zu bestimmen, welche seiner persönlichen Daten er preisgeben möchte. Schon mit der Formulierung „grundsätzlich“ wird deutlich, dass es persönliche Daten geben kann, über deren Freigabe der Einzelne nicht selbst entscheiden kann. Der Einzelne muss in erster Linie davor geschützt werden, dass seine persönlichen Daten unbegrenzt „erhoben, gespeichert, verwendet und weitergegeben werden“. Dabei stellt das BVerfG klar, dass eine Abgrenzung im Vorhinein, welche Daten zu schützen sind und welche der Einzelne freigeben muss, nicht möglich ist. Es kommt immer auf den Einzelfall an, denn auch Daten, die für sich genommen als belanglos beurteilt werden, können in anderen Zusammenhängen bedeutsam werden. So hat das BVerfG ausgeführt, dass „unter den Bedingungen der automatischen Datenverarbeitung es insoweit kein belangloses Datum mehr gibt“.

https://www.bfdi.bund.de/…/…VolkszaehlungsUrteil.html

Risiken bei „kostenlosen“ Apps

Von wegen gratis!
Diese Risiken gehen Sie ein, wenn Sie kostenlose Apps nutzen.

Apps sind neugierig. Manche mehr, manche weniger – dennoch sammeln die meisten Informationen über die Smartphones-Nutzer: Standort, Fotos und Kontakte sind nur einige Beispiele. Einmal installiert, laufen sie ständig mit, und kaum jemand weiß, was da wirklich im Hintergrund geschieht.

Kölnische Rundschau v. 12.04.2017, Ina Sperl – Mehr …