Quellenangabe reicht nicht

EuGH-Urteil zum Urheberrecht

  • Eine Schule veröffentlichte auf ihrer Seite ein Referat samt Foto, ohne den Fotografen um Erlaubnis zu fragen. Das Foto hatte eine Schülerin von einer anderen Webseite kopiert.
  • Der Europäische Gerichtshof wollte auch für Schulen keine Ausnahme gelten lassen.

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Urheberrecht im Englischunterricht

Aus Schulbüchern und Arbeitsheften kopiert, erstellten Lehrerinnen und Lehrer schon immer auch eigene Materialien für den Unterricht.

Zu Zeiten, als ausschließlich Printmedien als Quelle benutzt und Fotokopien oder Folien als Unterrichtsmaterial erstellt wurden, war dies ein relativ einfaches und unproblematisches Unterfangen und die Gefahr urheberreichtlich erwischt zu werden, war gering.

Im Zeitalter digitaler Medien und des Internet stehen mittlerweile unermesslich viele digitale Quellen zu Verfügung. Darüber hinaus sind die Möglichkeiten der Bereitstellung von Lehr- und Lernmaterialien vielfältiger geworden. Neben dem Arbeitsblatt in Form einer Fotokopie kann man des gefundene Material auch digital auf Lernplattformen, Schulhomepage oder Speichermedien etc. zur Verfügung gestellt werden. Die Freude über diese vielfältigen Möglichkeiten kann aber auch teuer werden.

Dürfen alle verfügbaren Quellen ohne Einschränkungen in der Schule im Unterricht eingesetzt werden? –

In diesem Workshop soll die juristische Lage erläutert und Möglichkeiten der Verwendung aufgezeigt werden.

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